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Statuen

Gautama Buddha

Die Statue einer Gottheit oder eines Meisters kann verschiedene Aspekte des Universums und des höchsten Bewusstseins, welche unseren fünf Sinnen nicht immer gegenwärtig sind, symbolisieren. Eine solche Statue kann uns alleine durch ihre Ästethik viel Freude machen. Sie kann Kraft, Schönheit, Stärke, Güte, Mitgefühl und Frieden ausstrahlen und uns inspirieren. Eine Statue kann aber auch hilfreich sein, die Konzentration des Geistes bei der Meditation zu fördern.

Tara

Der Legende nach weinte Avalokiteshwara, der Bodhisattva des Mitgefühls, einen See von Tränen angesichts der leidenden Wesen in der Welt. Daraus stieg in einer Lotusblüte Tara empor. Sie verkörpert den mütterlichen Aspekt des Mitgefühls.
Ihre Rechte Hand zeigt die Geste der Gunstgewährung und die linke Hand ist segnend und schützend.

Die weiße Tara ist an ihren sieben Augen zu erkennen, die sie im Kopf, auf der Stirn, den Hand- und Fussflächen trägt. Damit kann sie die Hilfsbedürftigen in der ganzen Welt wahrnehmen. Als Zeichen ihrer Reinheit hält sie meist eine weiße Lotusblüte in der Hand.
Die grüne Tara gilt als Beschützerin vor allen Gefahren. Der Lotus in ihrer Hand ist blau und halbgeöffnet. Sie hat keine zusätzlichen Augen.

Shiva

Shiva ist der Herr der drei Welten, Prinz der Asketen und Schutzherr des Tierreiches. Als Maha-Yogi, das heisst als grösster aller Yogis, sitzt er in Meditation versunken auf dem Berg Kailash. Lord Shiva wird von seinen Schülern mit dem Mantra "Om namaha shivaya" verehrt, was soviel wie "Ich verneige mich vor Shiva" oder "Herr Dein Wille geschehe" bedeutet. Die Rezitation eines solchen Mantras reinigt alle feinstofflichen Körper, schafft Verbindung mit dem höheren Selbst.
Der tanzende Shiva gilt als Symbol für die ewige Bewegung des Universums. Durch den gleichmässigen Rhythmus seines Tanzes setzt sich das Universum in Bewegung und beginnt sich in all seinen Formen zu manifestieren. Der Flammenkreis zeigt Energie in ihrer reinsten Form und ist zugleich Sinnbild des heiligen Mantras OM, dem Grundton der Schöpfung.

Ganesha

Ganesha als Sohn von Shiva und Parvati wird als Gott der Weisheit verehrt. Er ist der Überbringer des Glücks und der Beseitiger aller Hindernisse. Vor Beginn einer Reise, eines Rituals oder eines wichtigen Unternehmens wird immer zuerst Ganesha angerufen und verehrt. Ausserdem gilt er als Schutzherr der Wissenschaften, der Schriften und der Ausbildung. Sein gewaltiger Bauch symbolisiert das Universum. Er liebt Süsses und verkörpert ein Paradox: irdische Genüsse stehen tiefgreifender geistiger Einsicht keinesfalls im Wege. Eine besondere Erscheinungsform ist die des tanzenden Ganeshas. Sein Tanz hat dieselbe tiefe Bedeutung wie der kosmische Tanz Shivas. Mit den Schaukelbewegungen seines linken und rechten Fusses lässt Ganesha die Welt entstehen und wieder verschwinden. Ganeshas Tanz verkörpert den Herzschlag des Universums, der alle bestehenden Erscheinungsformen vereint.

Krishna

GOD bedeutet in der englischen Sprache Gott. Der Buchstabe G steht für "Generator", O entspricht "Operator" und D steht für "Destructor"; übersetzt heisst das Schöpfer, Erhalter und Zerstörer, das entspricht den drei Göttern Brahma, Vishnu und Shiva. Diese drei Grundkräfte sind in jedem Lebensprozess enthalten.
Krishna, eine Inkarnation Vishnus, spielt die Hauptrolle neben Arjuna im Heldenepos Mahabharata. Er erteilt dem Krieger Arjuna verschiedene Lehren spirituellen Inhalts über das Dharma und Yoga. Der Dialog zwischen Arjuna und Krishna auf dem Schlachtfeld in Kurukshetra ist in der Bhagavad-Gita festgehalten. Krishna wird oft mit einer Flöte dargestellt.

Hanuman

Hanumans Form ist die eines Affen. Er spielt neben Rama die Hauptfigur im indischen Epos "Ramayana". Durch die Macht der Hingabe gelingt es ihm den Dämonenkönig zu besiegen. Er symbolisiert auch Mut und Kraft.

Lakshmi

Lakshmi ist die Shakti von Vishnu. Sie verkörpert Reichtum, Glück und Fruchtbarkeit. In zwei Händen hält sie Lotus-Blumen, und zwei Hände verteilen Gaben als Symbol für Reichtum und Wohlstand.

Saraswati

Saraswati gilt als die Gemahlin Brahmas und die Göttin des Wissens, der Dichtkunst und Musik. Sie spielt auf der indischen Laute (Bina) und hält in ihren Händen die Veden.

Kali/Durga/Maya-Devi

Durga, eine Shakti von Shiva, ist eine Verkörperung der Urkraft. Kali gilt als die dunkle Göttin (vergleichbar mit der schwarzen Madonna), Zerstörerin von Unwissenheit und Illusion.